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Sehenswerte Städte in der Sächsischen Schweiz

Entdecken Sie imposante Kunst- und Kulturmetropolen, architektonische Kleinode, barocke und mittelalterliche Altstädte und weltberühmte Bauwerke.

Die Canalettostadt Pirna, die Seidenblumenstadt Sebnitz, das böhmische Decin, die Barockstadt Dresden, das Goldene Prag sowie die Porzellan- und Weinstadt Meißen sind nur einige ausgewählte benennenswerte Prunkstücke der städtischen Vielfalt in der Sächsischen und Böhmischen Schweiz.

Canalettostadt Pirna

Pirna ist eine beschauliche Kleinstadt mit erstklassig restauriertem Altstadtkern. Man nennt sie auch und nicht ganz zu unrecht das Tor zur Sächsischen Schweiz.  Farbenfroh und liebreizend präsentiert sie sich ihren Besuchern. Spazieren Sie zeitlos durch die engen Gassen und entdecken Sie immer wieder liebevolle Details, architektonische Schmuckstücke, Erker, Brunnen, eindrucksvolle Fassaden und imposante Portale aus der Renaissancezeit.

Der venezianische Veduten- und Hofmaler des sächsischen Kurfürsten Friedrich August III., Bernardo Bellotto, weltweit bekannt als Canaletto, erkannte schon zu seiner Zeit den besonderen Liebreiz Pirnas. Viele seiner Werke malte er hier. Das berühmteste „Der Marktplatz zu Pirna“ finden Sie als Nachbildung im Canalettohaus, in dem sich heute die Touristinformation der Stadt befindet.

Im Laufe der Zeit hat sich Pirna zu einer richtigen Kulturstadt entwickelt. Besuchen Sie z. B. die Pirnaer Hofnacht, eines der vielen Stadtfeste hier. Die sonst verborgenen dunklen Höfe werden erhellt von Lichtern und Kerzen und laden belebt durch Live-Musik zum abendlichen Verweilen in einer lauen Sommernacht ein. Geben doch auch Sie sich der magischen Stimmung in der Stadt hin.

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Weitere Kulturhighlights gibt’s in der Kleinkunstbühne Q24.

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Tipp! Seien Sie zur vollen Stunde am Rathaus auf dem Marktplatz und beobachten Sie, wie die Löwen im Stadtwappen ihre Tatzen gegen den Birnbaum schlagen.

Seidenblumenstadt Sebnitz

Die Heimatstadt der Kunst- und Seidenblumen ist auch anerkannter Erholungsort in Sachsen. Als besonderer Höhepunkt für alle Blumenliebhaber winkt die Deutsche Kunstblume Sebnitz. Besuchen Sie die Schauwerkstatt in der Seidenblumenmanufaktur, den Eisenkeller mit Stanz- und Prägewerkzeugen, und staunen Sie bei der Filmvorführung und im historischen Musterzimmer. Sebnitz hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Museumsstadt entwickelt. Hier warten neben dem Kunstblumenmuseum das Afrika- und das Kaukasus-Haus, ein Modellbahnmuseum der Spurweite TT und der Urzeitpark mit lebensgroßen Sauriern auf Ihren Besuch. Im Winter lockt die Stadt an der Grenze zu Böhmen mit 3 Skipisten, 3 Langlaufstrecken, 3 Wanderstrecken und 1 Rodelstrecke vor allem Skifreunde an und sorgt für reichlich Skispaß.

Tipp! Erfahren Sie mit einem Original-Oldtimermotorrad die Zweiradromantik längst vergangener Zeiten. Museum und Ausleihmöglichkeit im Bahnhof Sebnitz.

Tipp! Mit der einzigartigen Sächsisch-Böhmischen Semmeringbahn gemütlich von Bad Schandau nach Sebnitz durch 7 Tunnel mit 983 m Gesamtlänge, über 2 große Viadukte bei Sebnitz und über insgesamt 28 größere und 41 kleinere Brücken. Eine Strecke wie es sie kaum noch gibt und ein tolles Eisenbahnabenteuer!

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Böhmisches Decin (Tetschen)

Mit ihrer Lage direkt an der Elbe ist die böhmische Stadt Decin reich an Kultur- und Naturdenkmälern. Das Schloss ist ein großartiger Barockbau und Hauptanziehungspunkt. als besonderes Kleinod gilt der dazugehörige frühbarocke Rosengarten, in dem sommerliche Konzerte der Kammermusik veranstaltet werden.

Am historischen Pegel am Schlossfelsen wurde seit dem Mittelalter an der steilen Westwand der Wasserstand der Hochwässer, die die Stadt heimsuchten, verzeichnet. Der Tetschner Pegel ist damit ein wertvolles hydrometrisches Denkmal und hat in Mitteleuropa keinen Vergleich.

1574 durch Valentin Preussler erbaut, ist die Steinerne Polzenbrücke (Altstädter Brücke) ein bedeutendes Renaissance-Denkmal. Eine Statuengruppe der drei böhmischen Landespatrone, des heiligen Wenzel, des heiligen Veit und des heiligen Johann von Nepomuk, schmücken die Brücke.

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Barockstadt Dresden

Prunkstücke wie die wieder errichtete Frauenkirche, das Grüne Gewölbe, der Zwinger mit den Kunstsammlungen, die Hofkirche und die Semperoper verzaubern jedes Jahr Ihre Besucher mit barockem Flair und lassen die Elbmetropole und sächsische Landeshauptstadt zu einer imposanten Kunst- und Kulturstadt werden.

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Im Residenzschloss ist ein bemerkenswerter Kirschkern zu besichtigen. 185 kleine Gesichter sind darauf meisterhaft eingraviert.
Tipp! Das Panometer Dresden zeigt auf einem 360°-Riesenpanorama das barocke Dresden im Jahre 1756. Seien Sie dabei, wenn an der Hofkirche noch gewerkelt wird oder wenn der Nachtwächter bei untergehender Sonne zur Nachtruhe ruft.

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Oder machen Sie doch einmal eine ganz besondere Fahrt auf einem alten Schaufelraddampfer.

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Tipp! Internationales Dixielandfestival und Dampferparade im Mai.

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Das Goldene Prag

Prag zählt zu den beliebtesten Metropolen Europas. Vielleicht liegt es an der Schönheit ihrer Kulturdenkmäler, oder an der imposanten Burg, der weltberühmten Karlsbrücke, der barocken Altstadt und dem leichten Flair, das die Moldau der Stadt verleiht. Am besten Sie machen sich selbst ein Bild davon.

Schnell erkennt man am Sprachgewirr, dass diese Stadt eigentlich nie schläft und das ganze Jahr magisch Gäste aller Nationen anzieht. Entdecken Sie die verwinkelten Gassen, prunkvolle Kirchen und seien Sie zur vollen Stunde unbedingt an der Rathausuhr. Bei diesem mittelalterlichen Wunderwerk der Technik zeigen sich dann die 12 Aposteln und auch sonst wartet sie mit manchen Überraschungen auf.

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Porzellan- und Weinstadt Meißen

Porzellan und Wein verhalfen der Stadt Meißen zu weltweiter Berühmtheit. Wen wundert es, waren diese beiden doch die beiden Lieblinge des sächsischen Kurfürsten August des Starken.

Mitten im Herzen der Sächsischen Weinstraße, nordwestlich von der Landeshauptstadt Dresden gelegen, gehört Meißen zu den nördlichsten Weinanbaugebieten in Deutschland und ist gleichzeitig das kleinste Weinbaugebiet Deutschlands. Es bringt hochqualitative Weine hervor, die eine Rarität sind.

Bekannt wurde die Stadt durch die erste europäische Porzellanmanufaktur und deren charakteristische “Blauen Schwerter”. Die Manufaktur feiert im Jahr 2010 ihr 300-jähriges Jubiläum underhielt 2008 den Kulturpreis Europa. Sie ist mit ihrer Schauwerkstatt und dem Museum ein wahrer Touristenmagnet.

Bauten im gotischen und spätgotischen Stil, sowie Bürgerhäuser aus der Renaissancezeit formen die unverwechselbare Kulisse der Meißner Altstadt. Immer wieder tauchen zwischen den Häusern die Spitzen des Doms der Albrechtsburg auf. Heute präsentiert diese als Wiege Sachsens ein Museum mit besonders eindrucksvoller Innenarchitektur und einem Wandbilderprogramm des 19. Jahrhunderts, das Ereignisse aus der Geschichte Sachsens, der Wettiner und der Albrechtsburg zeigt.

Veranstaltungshighlight ist auch das Meißner Weinfest, bei dem die urigen Schänken und Gaststuben der Stadt zu einem köstlichen Glas Meißner Wein einladen. Musik, gute Stimmung, Akrobatik, Tanz und ein Festumzug bilden ein herrliches Treiben in den Gassen der Stadt.

Erwähnenswert ist auch das nördlich von Meißen gelegene Schloss Proschwitz mit dem Weingut "Prinz zur Lippe", seines Zeichens das größte sächsische Weingut und anerkanntes Mitglied der Deutschen Prädikatsweingüter.

Tipp!  Am Turm der Frauenkirche erklingt täglich ein Porzellan-Glockenspiel (das erste der Welt) aus 37 weißen Glocken aus Porzellan.